Obere und untere Bodefall

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erster Bode-Wasserkontakt
Der erster Bode-Wasserkontakt

Vorletzte Wochenende waren wir mal wieder auf Fototour im Harz unterwegs. Unser Ziel waren die Bodefälle nördlich von Braunlage. Bis kurz vor Braunlage zeigt sich die „Warme Bode“ als wilder Bebirgsbach. Weiter flußabwärts verläuft er ruhig und beginnt im breiten Tal zu mäandern. Erst später, nachdem er sich schon längst mit der „Kalten Bode“ zusammengetan hat, gebärdet er sich im Bodetal zwischen Treseburg und  Thale wieder wild.

Unser Ziel

Der Gebirgsbach "Warme Bode"
Der Gebirgsbach „Warme Bode“

Mit der Variation der Belichtung wollten wir die Wildheit eines Gebirgsbaches fotografisch einfangen. Kurzen Verschlusszeiten sollte das Wasser „gefrieren“ lassen, lange Zeiten sollte das wilde Wasser zähmen.  Nachdem wir der Felsformationen wegen schon im Okertal gewesen sind, sollte es dieses Mal die „Warme Bode“ mit ihren Stromschnellen werden. Sie liegen  mitten im Harz bei Braunlage. Man erreicht sie am besten, wenn man in der nördlichen, noch außerhalb des Ortes befindlichen Haarnadelkurve in den Kegelbahnweg einbiegt.

Dreimal Bode und zwei Fälle

Detail des Wasserfalls
Detail des Wasserfalls

Wir haben unser Auto am Ende des Kegelbahnweges abgestellt und uns zum Angewöhnen auf die kleine, gegenüber liegende Insel begeben und ein paar Fotos geschossen. Hier fällt auch sofort die braungoldene Färbung des Wassers auf. Sie stammt von den Huminstoffen, die aus dem moorreichen Quellgebiet des Flusses mitgebracht werden.

Um zunächst den unteren Bodefälle zu erreichen, sind wir rechtsseitig der Bode ca. 500 m flussaufwärts gegangen. Von diesen Fallstufen haben wir, auch im Wasser stehend, einige Aufnahmen mit unterschiedlichen Verschlusszeiten und Motiven gemacht.

Harter Wasserfall der Bode
Harter Wasserfall der Bode

Weitere 600m Flussaufwärts überquert man die „Kleine Bode“, die hier mit der „Großen Bode“ zusammenfließt und als „Warme Bode“ ihren Weg fortsetzt. An dieser Brücke liegt auch der Venedigerstein von Braunlage. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nach weiteren 500m haben wir endlich die Oberen Bodefälle erreicht. Endlich, weil uns das Fotografieren entlang des Weges viel Zeit gekostet hat. Aber der Anblick der Stromschnellen und des kleinen Wasserfalls ließ uns spannende Fotos erwarten.

weicher Wasserfall der Bode
Weicher Wasserfall der Bode

Schauen Sie sich die Ergebnisse auf G+ selber an. Am unteren Rand unserer Fotos haben wir die Belichtungsdaten eingeblendet. Kurze Belichtungszeiten gefrieren das Wasser, lange Belichtungszeiten machen es samtweich. Kurze Zeiten lassen oft keinen Blick auf die Bachsohle zu, lange Zeiten produzieren oft eine glatte und damit durchsichtige Oberfläche.

 

Weitere Fotos auf G+

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