Kirchen Fotosession – Teil 3

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Unser dritter Kirchentag führte uns zu den restlichen Kirchen im Oberharz 1) .

An diesem Tag standen die Kirchen in Hohegeiß, Benneckenstein, Trautenstein, Tanne, Wieda und/oder Zorge auf dem Programm. Nicht alle gehören  zu den zuverlässigen geöffneten Kirchen. Wir hatten auch keine Termine mit den Gemeinden vereinbart, so dass wir mit geschlossenen Kirchen rechnen mussten. Da es auch regnete waren wir gespannt, was uns der Tag beschert.

Bericht

Kirche "Zur Himmelspforte" in Hohegeiß
Kirche „Zur Himmelspforte“ in Hohegeiß

Wir haben zunächst viel Zeit in der Hohegeißer Kirche „Zur Himmelspforte“ mit der Beleuchtung verbracht. Aus Erfahrung, die wir in der dunklen Schierker Bergkirche gemacht hatten, nahmen wir jetzt mehrere Blitzlichtgeräte und eine starke Videoleuchte im Gepäck mit und konnten es hier gut einsetzen. Die Kirche gehört zu den verlässlich offenen Kirchen.

Zum Bericht der Kirche „Zur Himmelspforte“.

 

Die Kirche in Benneckenstein – „St. Laurentius“ – war leider wegen Bauarbeiten geschlossen, sodass wir gleich nach Trautenstein weiterfahren konnten.

Trautenstein, St-Salvator Kirche am Druidenstein
Trautenstein, St. Salvator Kirche am Druidenstein

Die „St. Salvator“ Kirche in Trautenstein liegt wie viele Harzer Kirchen auf einem Bergsporn über der Stadt am Druidenstein. Sie ist bedeutend heller, so dass wir hier ohne Kunstlicht auskamen.

Zum Bericht der Kirche in Trautenstein.

 

Die Dorfkirche in Tanne
Die Dorfkirche in Tanne

Die letzte fest eingeplante Kirche liegt in Tanne. Wir haben die namenlose Dorfkirche geschlossen vorgefunden. Nach einigen Gesprächen mit den Anwohnern konnten wir die Lektorin Frau Schlesinger anrufen.

Sie war sofort bereit uns zu öffnen und führte uns dann auch durch die

die Lektorin Frau Schlesinger
Lektorin Frau Schlesinger

Kirche und den separaten Glockenturm. An dieser Stelle möchten wir uns bei ihr bedanken.
Diesen Kirche ist im Innenraum ebenfalls sehr hell.

Zum Bericht über die Dorfkirche in Tanne.

 

 

 

 

"St-Bartolomäus" in Zorge
„St. Bartolomäus“ in Zorge

Da es inzwischen „erst“ 17:20 Uhr geworden war, hofften wir noch in die Zorger „St. Bartolomäus“ besuchen zu können, da sie auch das Signet der „verlässlich offenen Kirchen“ trägt. Dennoch war sie leider schon (17:45 Uhr) geschlossen. Nach einigen Außenaufnahmen, sind wir noch 190 Stufen zum Glockenturm, der gegenüber hoch oben über der

190 Stufen zum Glockenturm

Stadt thront, emporgestiegen. Es ist, zumindest im Harz, nicht ungewöhnlich, das die Kirchenglocken abseits der Kirche in einem entfernten Glockenturm hängen.

 

 

Fußnoten

1)  Zum Oberharz zählen wir an dieser Stelle auch die Kirchen der Ortsteile Trautenstein und Tanne, da sie zum Gemeindeverband Braunlage2) gehören. Wir ignorieren dabei sowohl die geografische, geologische Definition des Oberharzes, als auch den übergeordneten Stadtnamen „Oberharz am Brocken“.

2) Seit 2017 heißt der Kirchengemeindeverband „Kapellenfleck im
Harz“ und beinhaltet die neun Gemeinden:  Trautenstein, Tanne, Braunlage, Wieda, Zorge, Hohegeiß, Walkenried, Tettenborn und Neuhof.
Am Kaiserweg zwischen Braunlage und Wieda nahe der Lausebuche an der B 27 existiert die Forstbezeichnung Kapellenfleck. Der Graf von Scharzfeld schenkte im Jahr 1297 dem Kloster Walkenried eine Kapelle im Harzwald. Bei Ausgrabungsarbeiten im 19. Jahrhundert wurde an der Stelle des heutigen Kapellenflecks, ein kirchenartiger Grundriss freigelegt, bei dem es sich wahrscheinlich um die erwähnte Kapelle handelt. Hier steht die Stempelstelle 157 der Harzer Wandernadel.

 

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